Shanti Ananda

The Nature Concept School

Shanti Ananda newsletter 3/2008

 Pünktlich zum neuen Schuljahr 2008/2009, das am 13.6. begonnen hat, hat die Shanti Ananda Schule – in der es nun auch eine 6. Klasse gibt – einen neuen Lehrer: Raja Shekar. Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen mit ihm als English Coach gesammelt.

Schulleiter Chandra Mohan und Raja Shekar, unser neuer Lehrer

23 neue Kinder besuchen den Kindergarten; d. h. im neuen Schuljahr 2008/2009 besuchen über 120 Schülerinnen und Schüler die Schule. Wir haben akuten Raumbedarf und überlegen – da wir uns ein neues Grundstück zur Zeit nicht leisten können (unser „Traum-Grundstück“ kostet ca. 8 Lakhs, d. h. ca. 13.000.- Euro; dafür reichen die Spendeneingänge momentan nicht annähernd aus), ein Stück Land neben der Schule anzumieten und dort ein provisorisches Gebäude zu errichten - bei einem eventuellen Umzug der Schule könnten wir dieses „mitnehmen“. Da das provisorische Gebäude wohl aus Bambus sein wird, könnte man dieses als den Beginn unserer avisierten „Nature School“ betrachten.

In den Ferien fand ein 10tägiges „Summer Camp“ (Ferien-Weiterbildung) für das Kollegium statt. Zentrales Thema war, wie man das Lernen lernt. Themen wie Entwicklungspsychologie, Kindergartenpädagogik, Erziehung in menschlichen Werten, Sensivity Training und Yoga waren Inhalte. Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit, Vorträge, Bewegung, Kreativität, Tönen, Theaterspiel sowie eine Exkursion zum „Environmental Day“ in Penukonda boten Abwechslung. Die letzten beiden Tage dienten der Gestaltung des neuen Stundenplans. Zwei kleine Kinder im Alter von einem und zwei Jahren waren mit von der Partie und haben uns in vielfacher Weise inspiriert. Shivamma, Schul-„Aya“ (Putzfrau und Kindermädchen), kam eigens mit, um sich um die Kleinen zu kümmern.

Das Kollegium bei der gemeinsamen Arbeit an den Essentials der Erziehung

Die beiden nächsten Fotos zeigen die fröhliche Aktivität beim Sensivity Training mit Johanna (Psychotherapeutin und Gruppenleiterin). Die LehrerInnen hatten sichtlichen Spaß dabei; die Achtsamkeits-Übungen dienen der Selbsterfahrung und natürlich der körperlichen Ertüchtigung. Sie eignen sich auch ganz ausgezeichnet für Kinder im schulischen Umfeld.

„Sensivity Training“ mit Johanna

Belebendes Abklopfen

Krsna, erfahrener Yogalehrer  und „Food Designer“ (er führt das beliebte Bio-Restaurant „Swamys kitchen“ in Puttaparthy), gestaltete seinen Yogatag mit Tönen, Pranayama (Atemübungen), einem Vortrag über die Grundlagen des Yoga, Asanas (praktischen Übungen) sowie einer  Phantasiereise. Mit köstlichem „Sugar cane juice“ (Zuckerrohrsaft) aus dem Restaurant wurde dieser Tag abgerundet.

Yoga im Gruppenraum

Die Lehrerinnen waren begeistert über die Asanas (Yoga-Übungen) – für die meisten war es das erste Mal in ihrem Leben, daß sie diese praktizierten – und das, obwohl der Yoga aus Indien stammt! Selten habe ich sie so entspannt gesehen wie nach diesem Tag. Im Juli wird Schulleiter Chandra Mohan beim Vyasa Institut in Bangalore ein vierwöchiges Yoga-Intensivtraining absolvieren und danach für die Schulkinder  professionellen Yogaunterricht geben.

Unsere Gruppenexkursion am nächsten Tag führte uns zum „Environmental Day“ im ca. 50 km entfernten Penukonda. Das Timbaktu Collective (www.timbaktu.org) veranstaltet ihn, um das Bewußtsein für natürliche Lebensführung zu fördern. Eine große Palette an Reis-, Weizen-, Ragi-, Erbsen- und Linsensorten sowie weitere Arten wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Besondere Attraktion war ein „ayurvedisches Krankenhaus“ mit entsprechender Medizin.

Der zweijährige Prabath befühlt Samenkörner

Ein weiteres Ziel des „Environmental Day“ ist die Wahrung und Verbreitung des kulturellen Erbes, welches angesichts der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und dem damit verbundenen vermehrten Medienkonsum zunehmend in Vergessenheit gerät. Traditionelle Handwerkstechniken wie Weben, Töpfern sowie Tänze und Gesänge wurden dargeboten. biologische Nahrungsmittel, schadstofffreie Textilien sowie Handwerksarbeiten der Kinder aus den „Nature Schools“ konnte man käuflich erwerben.

Schulberater Manjunath Reddy vor einem Infoplakat über biologischen Landbau

Bei der anschließenden Auswertung in Kleingruppen zeigte sich, daß die KollegInnen sich besonders von den Ausstellungen sowie vom Kulturprogramm inspirieren ließen. Beides ließe sich gut in das „normale“ Schulleben integrieren. Auch wäre es eine Möglichkeit, mit den Kindern Pflanzen aufzuziehen, um den Unterricht lebenspraktischer zu gestalten.

Das Kollegium bei der Abreise zum „Environmental Day“

Prabakhar Reddy, der Leiter des PRDS (Prabath Rural Development Society – diese leitet unsere Spendengelder an die Schule weiter, nachdem sie vom Anahata e. V. nach Indien transferiert wurden), kam am nächsten Tag aus Anantapur angereist, um den LehrerInnen fundamentale Kenntnisse in Kontenführung zu vermitteln. Der bisherige Kontoführer Manjunath Reddy soll Lehrerin Jayalakshmi innerhalb des nächsten Jahres seine umfangreichen Kenntnisse vermitteln, damit Schule und Shanti Ananda Society demnächst „auf eigenen Beinen“ stehen können.

Prabakhar Reddy zeigt die korrekte Kontenführung

Neben dem „Gemeinschaftsprogramm“ gab es Zeit für Freie Arbeit, „free work“. So konnte jede/r auch seinen/ihren individuellen Neigungen nachgehen:

Anasuya

Chandra

A. Saraswathi

Sabitha

Die letzten beiden Tage des Summer Camps verbrachten die LehrerInnen damit, den Stundenplan für das Schuljahr 2008/2009 zu „basteln“. Es gibt eine entscheidende Änderung zum vergangenen Schuljahr: vormittags werden die traditionellen Fächer und nachmittags „Kreativität“ unterrichtet. Darüber mehr im nächsten newsletter!

Mit ganz herzlichen Grüßen aus Südindien,

Helga Shanti Fründt

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