Shanti Ananda

The Nature Concept School

Shanti Ananda newsletter 4/2010

 

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Unterstand, erstes (provisorisches) Gebaeude auf dem Gelaende

Drei Monate ist es her, dass der letzte Newsletter verschickt wurde. In der Zwischenzeit, den südindischen Sommerferien und dem Schuljahres-Beginn 2010/2011, hat sich auf dem neuen Schulgelände einiges getan.

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Die Jungen sind mit Feuereifer bei der Sache

In außergewöhnlicher Hitze, die alle Aktivitäten erschwerte, wurde das Gelände von einem Zaun eingefaßt, der in einigen Wochen begrünt werden soll. Das wird eine weitere Gelegenheit für die Schüler/ innen sein, sich – im Rahmen eines Projekttages - aktiv zu betätigen. Beim Bau des provisorischen Unterstands, der Schutz vor der sengenden Sonne und Regen bietet,  haben sie bereits tatkräftig Hilfe geleistet.

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Schulleiterin und Vereinspräsidentin Sabitha, Koordinator Chandra Mohan

und Projektmanager Horst Wagner

Die Planung der Naturschule und erste Vorbereitungen für den Bau verändern das Schulleben in vielerlei Hinsicht. Neue personelle Strukturen wurden geschaffen; Projektmanager Horst Wagner und Koordinator Chandra Mohan, bisheriger Schulleiter, sind für Neubau der Schule und Gelände-Gestaltung zuständig.

Für die Shanti Ananda Education Society, die innerhalb dieses Jahres die Anerkennung als gemeinnütziger Verein seitens der Zentralregierung in Delhi erwartet (FCRA), haben wir eine Wohnung in unmittelbarer Nähe der Schule angemietet, die als Headquarter fungieren und Gästen als Bleibe dienen soll. So sind wir jetzt auch dazu in der Lage, Praktikant/innen und andere Helfer/innen zu beherbergen…

Schulleiterin und Kunstlehrerin Sabitha hat im Schulgebäude neue Bilder aufgehängt, die deutlich machen, dass es bei uns um Natur geht…

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Neue Naturbilder im Schulgebäude

Sie hat die nachmittäglichen Kreativitätsperioden um eine halbe Stunde verlängert und den Kreativbereich im Kindergarten sehr erweitert; Yoga gehört jetzt zum regulären Angebot auch bei den Kleinen. Meditation, die schon lange bei uns regelmäßig praktiziert wird, wurde differenziert; die Kindergartenlehrerinnen erhalten eine spezielle Schulung von Meditationslehrer Raja Sekhar, damit die Kleinen eigens für sie zugeschnittene Meditationsformen praktizieren können.

Wir haben jetzt 130 Schülerinnen und Schüler; aus mehr als 60 Kindern wurden 20 „Neuzugänge“ ausgewählt. Für uns ist es wichtig, den Qualitäts-Standard Höchstens 20 Kinder in einer Klasse“ zu halten; dann kann sich das Lehrpersonal auch intensiv um jedes Kind kümmern...

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Neembaum auf dem Schulgelände

Bei der Reinigung des Schulgelände wurden die „Kampabäume“ entfernt, die sehr tiefe Wurzeln haben. Dieser wunderschöne Neem-Baum ist nun der einzige Baum auf dem Gelände.  Bekannt sind seine Blätter für ihre desinfizierende Wirkung; In Indien ist es Tradition, sich mit den Zweigen die Zähne und den Gaumen zu reinigen. Zahncremes werden mit seinem Extrakt angereichert; und in der biologischen Landwirtschaft wird Ungeziefer mit abgekochtem Neemsud davon abgehalten, die Pflanzen zu befallen.

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Arbeiter setzen Granitsteine für den Zaun

Auf diesem Foto wird sichtbar, wie trocken unser Gelände ist. Es liegt zwar unmittelbar am Wasserreservoir von Mudigubba, aber dieses war seit sieben Jahren nicht mehr voll… (Die meisten Seen hierzulande sind „saisonale Seen“, d. h. in der Regenzeit voller und danach immer leerer…) Es wird Anstrengungen erfordern, das Land fruchtbar und grün zu machen, wie es unserer Vision entspricht.

Zwei Brunnenbohrungen waren auf dem Gelände geplant; aber es wird wohl nur eine genehmigt werden (Im gesamten Anantapur District gibt es wegen der vielen illegalen Bohrungen in den letzten Jahren keine Genehmigung mehr für Brunnenbohrungen in der Landwirtschaft). Wir werden mit dem Argument, eine Schule zu bauen, den zuständigen Officer überzeugen; denn Bohrungen wegen Konstruktions-Arbeiten sind nach wie vor möglich. Dicke Rohre sollen - in den wenigen Stunden täglich, in denen der dafür notwendige Dreiphasenstrom zur Verfügung steht - größere Mengen Wasser in das Wasserbecken befördern. Die Stromverbindung muß beantragt werden; da der Current Officer wegen Korruption im Gefängnis sitzt, wird sein Stellvertreter uns hoffentlich einen eigenen Transformator genehmigen, der die momentanen täglichen mehrstündigen Stromausfälle auf ein Minimum beschränken würde.

Das Haupttor mit Eingangsbereich soll bis Ende Juli fertiggestellt und das Gelände von einem vastukundigen (Vastu ist das „indische Feng Shui“) Poojari (Priester) eingeweiht werden. Ein Nachtwächterhäuschen – bereits in Lehmbautechnik errichtet – wird hinzu kommen; denn sobald der Brunnen da ist, muß ein neuer Nachtwächter seinen Dienst antreten und Pumpen und Rohre bewachen…

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Entwurf für das Haupttor von Horst Wagner

Mittelpunkt des Geländes und der aus den geplanten in Lehmbau erstellten Schulgebäuden gebildeten Spirale soll ein Baum sein – wie es einer Naturschule gebührt. Architekt/inn/en, der/die sich mit Lehmbau auskennen, werden wir in Auroville aufsuchen; dort finden sich viele kreative Lehmgebäude. Unsere Gegend im Anantapur District ist zwar eine „Lehmgegend“, aber das Bauen mit Zement hat in den letzten Jahrzehnten überhand genommen und die Menschen ihre landeseigenen Traditionen vergessen lassen. Dabei sind Lehmbauten sehr viel gesünder und klimaadäquater…

Mit herzlichen Grüßen aus Südindien

Helga Shanti Fründt

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