Shanti Ananda

The Nature Concept School

Shanti Ananda newsletter 8/2012

 

Anlaesslich meines 7. Jahrestags (6 Jahre Aufbau des Shanti Ananda Schulprojekts) moechte ich allen Unterstuetzer/innen und vor allem unseren Hauptsponsoren Herbert Fruendt und Prof. Dr. Weyer Dank sagen. Dank Ihrer Hilfe befinden wir uns „auf halber Strecke vor dem Ziel“, eine Naturschule mit hohem Qualitaetsstandard auf die Beine zu stellen. Seit dem Kauf des Schullandes im Maerz 2010 wurden Bauleiterbuero, Lehmziegelhalle mit Geraeteraum, Verwaltungsgebaeude, Toiletten- und Gaestehaus, Gaertner- und Nachtwaechterhaus sowie Wasserbecken gebaut, Grundwasserbohrungen angelegt und Baeume gepflanzt. Das nahezu fertige grosse Verwaltungsgebaeude wird als provisorische Schule dienen, bevor in der „zweiten Halbzeit” der eigentliche Kern des Projekts, die Klassenraeume, zum Bau ansteht.

Gelaendeplan von Horst Wagner mit Achteck-Gebaeuden

Wir haben uns bereits viele Gedanken ueber die paedagogisch sinnvolle Gestaltung der Klassenraeume gemacht; die Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung unserer Paedagogik schlug sich im Laufe der Jahre in mehreren Modellen nieder. Am 12. Oktober fand im Gaestehaus ein Workshop fuer das Lehrpersonal statt; in diesem Rahmen ging es um die intensive inhaltliche Auseinandersetzung ueber die beiden uns vorliegenden alternativen Klassenraum-Modelle: das vom Architekten Jayesh Apte aus Maharashtra entwickelte Cluster- und das von Projektmanager Horst Wagner kreierte Achteck-Modell.

Gelaendeplan von JayeshAptemit Clustern (je drei Klassenraeume als Einheit)

In einer laengeren Gruppenarbeit wurden detailliert Vor- und Nachteile beider Modelle besprochen. Alle Lehrer/innen entschieden sich nach eingehender Beratung und Diskussion fuer die Achteck-Klassenzimmer – mit folgenden Argumenten:

· Optimaler Laermschutz, Naturgeraeusche sind hoerbar (Vogelzwitschern, Wind etc.)

· Ideale Bedingungen fuer Gruppenarbeit aufgrund der grossen umgebendenVeranda

· Schueler/innen und Lehrer/innen lieben die Achteck-Architektur

· Optimale Platznutzung (keine toten Ecken wie bei Rechtecken und Quadraten)

· Gute Anbindung an die umgebende Natur

· Gute Luftzirkulation durch das Keraladach und Veranda

· Eigene Sphaere – ideal fuer die Entwicklung von Individualitaet

· SakralegediegeneAtmosphaere

· Attraktive schoene Architektur, die Arbeit im Kreis beguenstigt (der Kreis als Symbol der Einheit wird in unserer Paedagogik bevorzugt)

· Foerderlich fuer alle Aktivitaeten sowie fuer Meditation und Yoga

· Schueler/innen fuehlen sich aufgehoben und friedlich

· Hoher Identifikationswert durch die Form des Achtecks – einmalig im ganzen Bezirk

· Foerderung von Verantwortlichkeit fuer die Umgebung/Garten/Natur

· Harmonische Einfuegung in die Landschaft durch einheitliche Formgebung (Corporate Identity)

· Gefuehl der Einheit durch die Achteckform

· Hitze- und Windschutz durch achteckige Veranda, bei der man den Platz wechseln kann

Wir hoffen, dassuns auch in Zukunft die Hilfe und Unterstuetzung zukommt, die es ermoeglicht, dieses innovative Modell zu Ende zu fuehren. Schon jetzt findet es – zu 50% fertig - viel Interesse und Aufmerksamkeit von Einheimischen und Gaesten...

Toilettengebaeude mit Transparenzbauweise

Innenbereich im Verwaltungsgebaeude

DasToilettengebaeude – mit Oekoziegeln und teilweise in Transparenz- Bauweise errichtet,  ist in Arbeit; dasVerwaltungsgebaeude –ein wenig an die Industrie-Architektur des 19. Jahrhundert erinnernd – befindet sich im fortgeschrittenen Zustand. Die Mauer-Arbeiten sind abgeschlossen und die Schweissarbeiten am riesigen Dachgeruest nahezu fertig; jetzt steht Dachdecken an. Mit der Innen-Ausstattung wurde begonnen; stabile Regale werden fuer die Raeume hergestellt.

Hinter Gaertner- und Nachtwaechterhaus an der Nordseite des Gelaendes wird ein Naturspielplatz angelegt. Die Felsenlandschaft wurde von gefaehrlichem dornigen Unkraut befreit und wird stellenweise mit rotem Sand ausgefuellt; auf diese Weise entsteht eine attraktive naturbelassene Kletterlandschaft fuer die Kinder.

Naturspielplatz an der Nordseite des Gelaendes

Gruener Klassenraum in voller Bluete

Wir denken darueber nach, den Gruenen Klassenraum umzubenennen, naemlich in „Blauen Klassenraum“(J) – wegen der unzaehligen bezaubernden blauen Blueten...Direkt nebenan wird uebrigens demnaechst ein „Kindergarten“ entstehen. Jedes Kind erhaelt einen Quadratmeter Flaeche, auf der es anbauen kann, was es will. Die Vorbereitung dieses Schueler/innen-Gartens wird von Kindern weitgehend ohne die Hilfe von Erwachsenen geleistet werden - ein wenig Anregung und Hilfe duerfen die Lehrer/innen natuerlich geben... Eingang und Fusspfade muessen gestaltet und die Flaeche in Beete eingeteilt werden – eine praktische Mathematikaufgabe... Noch liegen riesige Steine auf dem Land. Sie muessen weggeraeumt werden. Dann kann es an die praktische Vorbereitung gehen...

An den meisten Tagen gibt es hoechstens fuenf Stunden Strom auf dem Gelaende... Da der Bundesstaat Andhra Pradesh zu einem erheblichen Anteil von Wasserenergie abhaengig ist und der Monsun schwach war, sind die Wasserspeicher weitgehend leer, was zu einer verringerten Stromproduktion fuehrt. Der Mangel muss auf alle verteilt werden, was groessere Ausfaelle mit sich bringt. Daher planen wir, das Gelaende moeglichst bald mit Solarenergie zu versorgen; Bauleiterbuero und Gaestehaus soll als erstes mitSolaranlagen bestueckt werden.

Impression vom Nature Day im September zum Thema „Blumen“

Der letzte Nature Day befasste sich mit Blumen – zauberhaft... Das naechste Foto, das ein typisches Wohnhaus unserer Schulkinder zeigt, wurde fuer Frau Pfeiffer-Frohnert aufgenommen(www.naturgut-ophoven.de); sie arbeitet am neuen Kinder- und Jugendmuseum der EnergieStadt in Leverkusen.Zusammen mit anderen Fotos ist eine Powerpoint-Praesentation ueber den Schulalltag „unserer“ Kinder entstanden, die dem Betrachter einen lebendigen Eindruck vermittelt(siehe gesonderte Mail).

Wohnhaus zweier Geschwister im alten Dorf von Mudigubba

In diesem Haus gibt es natuerlich kein fliessendes Wasser: das muss von der Mutter an der Wasserstelle geholt werden -Alltag 2012 in Mudigubba...

Schulleiter Raja Sekhar und Andreas Marloth im Vereinsbuero mit Jojos

Andreas Marloth, der 2010 einen anschaulichen Bericht ueber seinen Besuch an der Schule in’s Internet gestellt hat (http://vimeo.com/20682429), hat uns wieder besucht und brachte nuetzliche Artikel fuer die Baustelle wie Schweisser- und Arbeits-Handschuhe, Taschenlampen und Sicherheitswesten mit; ausserdem befanden sich Jojos und Frisbees fuer die Kinder in seinem Gepaeck.

Teddybaeren-und Spieltier-Herstellung in den Dassaraferien

In diesem Jahr wird im Namen der Shanti Ananda Education Society erstmalig eine Weiterbildung fuer die Einwohnerinnen von Mudigubba angeboten: die Herstellung von Teddybaeren und Spieltieren. Lehrerin Zahrunnisha hat in den Sommerferien gelernt, wie das geht, und bringt es nun Kolleginnen und anderen Interessentinnen bei. Ausserdem wurden Yoga und Meditation vermittelt – fuer viele Doerflerinnen neu... Die Frauen hatten viel Spass bei der Herstellung der Stofftiere und erhielten ein Zertifikat, das ihnen die Teilnahme am Teddybaeren-Kurs bescheinigt. Bisher fand die jaehrliche Lehrerweiterbildung in den Dassaraferien unter meiner Leitung statt; im Laufe der Jahre haben sich einige freiwillige Helfer/innen aktiv mit ihren Faehigkeiten eingebracht. Dass die Lehrer/innen sich jetzt selber managen, ist ein erfreulicher Fortschritt auf dem Weg zu mehr Selbstaendigkeit, Uebernahme von Verantwortung und Persoenlichkeitsentwicklung...

Mit ganz herzlichen Grüßen!

Ihre Helga Shanti Fründt

 

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Innenansicht des Verwaltungsgebaeudes im Bau

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