Shanti Ananda

The Nature Concept School

Shanti Ananda newsletter 1/2013

 

Heide und Hartmut Groll waren am5.1.2013 zu Besuch in der Schule und auf dem Gelaende– einen Tag vor der zweimonatlich stattfindenden Kreativitaets-Ausstellung; zu dem Zeitpunkt waren die Kinder mitten in den Vorbereitungen.

Schuelerinnen der 7. Klasse gestalten mit Mehlsalzteig

Heide und Hartmut Groll sind Freischaffende Kuenstler (wunderschoene „Naive Malerei“); Heide Groll hat auchmehrere Buecher geschrieben, u. a. „Heimweg - Geschichten von irdischen Schulstunden und himmlischen Lehrern“ (ISBN 2-8399-0077-7); die beiden Fotos oben wurden von Hartmut Groll „geschossen“.

Auf der Kreativitaets-Ausstellung am 7.1. gab es wieder jede Menge schoener Ergebnissezu bewundern wie z. B. eine selbstkreierte Zahnpasta aus Nelken, Kardamom und Kreidepulver, faszinierende Schmuckstuecke aus Mehlsalzteig, Minilandschaften und vieles mehr.

Am 8. Dezember unternahmen unsere Angestellten von Schule und neuem Schulgelaende, 18 an der Zahl, erstmalig einen Betriebsausflug. Es ging zuerst zum Ananda-Wald - ein ca. 70.000 qm grosses Permakultur-Gelaende, das vor 14 Jahren von einer Australierin erworben und aufgeforstet wurde. Dieses Gebiet - das einzige zusammenhaengende Waldstueck in der gesamten Umgebung von Puttaparthy – ist mittlerweileein Vorzeige-Projekt. Fuer die meisten unserer Angestellten war es das erste Mal in ihrem Leben (!), dass sie ein groesseres Waldstueck sahen. Sie waren tief beeindruckt und bezeichneten es als „Himmel auf Erden“. Dieses wunderbare und schoene Gelaende mit einer Vielfalt von Baeumen, Blumen und anderen Pflanzen ist fuer uns eine lebendige Anregung, auf dem neuen Schulgelaende ein aehnliches Paradies zu schaffen.

Shanti Ananda-Angestellte und Gaeste im Ananda Forst

Gruppenbild im Ananda-Forst

Wir erkundeten in kleinen Gruppen das Gelaende, tauschten uns ueber unsere Erfahrungen aus und picknickten anschliessend. Den kroenenden Abschluss bildeten ein Indianerlied und -tanz mitten im Wald.

Der zweite Teil des Tages war dem Besuch von Einrichtungen der Karuna Society zugedacht (www.karuna-society.org), die sich seit vielen Jahren aktiv mit Tierschutz befasst; unsere Ziele waren das Tierheim in Yenumallapalli und das Wildlife Rescue Centre beim Superspeciality Krankenhaus. Katzen, Hunde, Affen und Voegel sind im Tierheim anzutreffen. Kranke und verletzte Tiere werden dort behandelt; auch Sterilisationen werden durchgefuehrt. Es gibt einen „Gnadenhof“ mit Kuehen, Eseln und einem Kamel – das von Karuna vor dem Schlachten gerettet wurde. Beruehrend ist das Projekt „Plastikkuh“: Kuehe werden operiert und verklumptes Plastik aus ihrem Magen entfernt - bis zu 50 kg. (Da die meisten Kuehe sich in Indien frei bewegen und nahezu ueberall Muell herumliegt, fressen sie bei ihrer Suche nach Nahrung oft viele Plastiktueten, die sich im Magen zu einer betonaehnlichen Masse verdichten). Wir waren tief beruehrt von der Atmosphaere und sehr beeindruckt von der guten Arbeit fuer notleidende und beduerftige Tiere. Romula d’Silva, stellvertretende Vereinsvorsitzende, dieden Bioladen der Society in Puttaparthy leitet, fuehrte uns durch die Einrichtung und erklaerte uns alles auf warmherzige Art. Unserenaechste Projektwoche - Motto „Reuse, reduce, recycle“ (Reduziere, verwende wieder, recycle) - wird sich auch mit dem Thema „Plastikkuh“ befassen...

Auf dem Gnadenhof des Animal Shelter der Karuna Society

Geschientes Rehkitz im Tierheim

Die Arbeit der Karuna Society ist ein grosser Dienst an den Tieren. Romula betonte, dass es in Indien gute Tierschutzgesetze gibt, die aber umgesetzt werden muessen. Daher gibt es hier einen grossen Bedarf an Menschen, die sichfuer die Tiere einsetzen. Ein wichtiges Ziel fuer uns als Naturschule ist, friedlich und gluecklich mit unseren Mitgeschoepfen zusammenleben zu wollen.

“Plastikkuh” nach der Operation

Der Nature Day im Dezember thematisierte das Thema„Fruechte“. Es war das erste Mal, dass die Kinder das Thema selber ausgesucht haben – das wird demnaechst oefter vorkommen... Es gab wieder eine grosse Vielfalt an Darbietungen – Reime, Theaterstuecke und Lieder - und Gegenstaenden zu bewundern; die Kinder ueberboten sich selber mit kreativen und spannenden Beitraegen.

Kinder in Weintrauben-Formation

Bemalte Fruechte aus Lehm

Am 18.12. - passend zur Vorweihnachtszeit - fand ein Kerzen-Workshop im Gaestehaus statt; Shreevani und Prabakhar Reddy vom PRDS (Prabath Rural Development Society) - der bis dato auch als Transferverein fuer unsere Spenden aus Deutschland fungiert – leiteten ihn. Aus Wachs und Duftessenzen wurden mit Hilfe von Modeln und Gaskocher formschoene und attraktive Kerzen hergestellt.

Kerzenherstellung im Team von Lehrer/innen und Siebtklaesslern

Da hierzulande Stromausfaelle bzw. -sperrungen zur Tagesordnung gehoeren, ist der Bedarf an Kerzen hoch – Taschenlampen sind teuer und muessen zudem mit Strom bzw. Batterien gespeist werden... Der Verkauf von Kerzen soll dem PRDS ein eigenes Einkommen ermoeglichen und ihn unabhaengiger von Spenden machen. Dieses Thema wird auch fuer unsere Shanti Ananda Society immer aktueller...

Da der indische Winter – der leider dem Ende entgegengeht - Hauptreisezeit fuer Westler/innen ist, hatten wir in den letzten Monaten einige Besucher/innen, die sich teilweise praktisch betaetigten: mein Bruder Herbert Fruendt, Hauptsponsor, und Herbert Mueller pflanzten Kokospalmen; letzterer inspirierte auch die Siebmaschine. Michael Reisinger (er erstellte ein Fundament fuer die Ziegelmaschine) und Michael Habermehl verteilten Suessigkeiten an die Kinder; ersterer kochte eine sehr leckere Linsensuppe und servierte sie im Bauleiterbuero (Rezept bei mir zu erfragen!).

Michael Reisinger (rechts) serviert selbstgekochte Linsensuppe

Walter Hoischen setzt sich eine professionelle Sportanlage bei uns ein; er war mit Gloria Schuetz –Sponsorin und Massage-Fachfrau – auf dem Gelaende und brachte Sonnenblumen mit (er hat in Koeln 5 m hohe Exemplare gezogen). Heide und Hartmut Groll, Foerderer der Schule, machten uns mit Daniela Canon bekannt, die den Video-Workshop am 16.1. leitete. (Da wir eine neue Videokamera haben, ist es wichtig, dass wir den Umgang damit lernen). Manfred und Hansjoerg, Schreiner und Architekt aus Oesterreich und erstmalig bei uns, waren vom Projekt sehr angetan.

Das Verwaltungsgebaeude steht kurz vor der Vollendung. Da Nachbesserungen bei der Statik notwendig wurden, wird der Umzug der Schule auf das Gelaende erst im naechsten Schuljahr stattfinden. Dann werden die sieben Raeume - als Schulleiter- und Vereinsbuero, Lehrerzimmer, Bibliothek, Computerraum sowie Fachraeume geplant - als provisorische Klassenraeume Verwendung finden.

Verwaltungsgebaeude mit Kuppel im Bau

Seerosenteich vor dem Bauleiterbuero

Mittlerweile haben wir ca. 2500 Baeume sowie 4000 Aloe Vera-Pflanzen gepflanzt, ganz zu schweigen von weiteren Bueschen und Blumen- im Wasser und auf dem Land. Passend zum zauberhaften Bild des Seerosenteichs moechte ich Ihnen einen Link zum Leben der Blumen empfehlen: http://player.vimeo.com/video/27920977?title=0&%253

Mit ganz herzlichenGrüßen!

Ihre Helga Shanti Fründt

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Herbert Fruendt mit unserem Wachhuendchen Shakti

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