Shanti Ananda

The Nature Concept School

Shanti Ananda Newsletter 7/2013

Herbert Fruendt, im Hintergrund Lehrerin Prabhavathi und Horst Wagner

 

Am 22.11. wurde mein Bruder (einer der Hauptsponsoren) Herbert Fruendt bei der Ankunft auf dem Schulgelaende im Rahmen seines diesjaehrigen Indienbesuchs sehr herzlich und auf sehr kreative Weise von Lehrer/innen, Schueler/innen und Belegschaft empfangen. Vom Eingangsbereich bis weit auf die Strasse an der Nordseite des Gelaendes standen sie Spalier, und eine grosse Trommel verkuendete in der ganzen Gegend seine Ankunft. Kinder und Angestellte warfen Blumen auf Herbert Fruendt, Herbert Mueller, Horst Wagner und mich - Insgesamt 20 kg (!). Herbert Fruendt fuehlte sich empfangen wie ein Koenig und war sehr beruehrt...

Herbert Fruendt und Prof. Dr. Juergen Weyer haben unsere Gebaeude finanziert und wollen das auch bei den Klassenhaeusern tun, von denen die ersten beiden (fuer die zwei Kindergartenjahrgaenge) nahezu vollendet sind. Mit dem Bau des dritten und des vierten Hauses wird demnaechst begonnen; in 2015 sollen alle Klassenhaeuser fertig sein. Sie werden (aus der Vogelperspektive betrachtet) eine grosse Spirale bilden; die Schueler/innen ziehen jedes Jahr ein Haus weiter - vom innersten (Kindergarten) zum aeussersten Haus (Schulabgaenger), um am Schluss ihrer Schulzeit am Ende der Spirale in der Naehe des Eingangstores anzukommen und damit aus der Grundschule heraus- und in „die Welt“ bzw. die High School hinzuwachsen. Am 25.11. beschaeftigten sich die Kolleg/innen im Rahmen eines Workshops intensiv mit der sinnvollen Positionierung der Klassenhaeuser auf dem Schulgelaende; am naechsten Morgen erfolgte ein Rundgang ueber das Gelaende zur Bestimmung der Standorte unter der sachkundigen Leitung von Bauleiter Horst Wagner. Partizipation der Beteiligten ist uns wichtig, da sie spaetere Zufriedenheit garantiert...

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Standortbestimmung eines Klassenhauses

Unser Schulland wurde im Maerz 2010 erworben; seitdem realisieren wir unsere Vision einer kreativen Naturschule baulich - im unterentwickelten suedindischen Bundesstaat Andhra Pradesh im Trockengebiet Anantapur District in der laendlichen Gegend von Mudigubba (40 km vom Pilgerort Puttaparthi entfernt). Horst Wagner, Bauleiter und Architekt, steht fuer eine qualitativ hochwertige und sehr kreative Architektur mit wunderbarer Aesthetik; die Haupt-Bauwerke sind in Achteckform errichtet und von einer Veranda umgeben. Diese Bauweise bietet – zusammen mit den luftdurchlaessigen Keraladaechern - eine optimale Kuehlung, die in dieser heissen Gegend aeusserst wichtig ist. Die Glaskuppeln auf der Spitze der Gebaeude sind sehr attraktiv und wirken von weitem wie Edelsteine. Material fuer alle Bauwerke sind unsere Oekoziegel sowie Natursteine (Granit- und runde Feldsteine.

Google Earth Foto des Schulgelaendes (die roten Nummern zeigen Gebaeude an)

Das Google Earth-Foto zeigt – da es mindestens ein Jahr alt ist - nicht die aktuelle Entwicklung, gibt aber einen ungefaehren Ueberblick ueber vorhandene Bauwerke.

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Eingangstor von innen gesehen

Das wunderschoene Eingangstor (0) befindet sich auf der hoeheren Seite unseres Gelaendes, das zum (jahreszeitlich bedingt groesseren oder kleineren) See hin abschuessig ist. Von hier aus bietet sich ein faszinierender Blick:

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Blick vom Eingangstor ueber das Gelaende

Das Bauleiterbuero (1) wurde als das erste Gebaeude auf dem Gelaende noch nicht mit unseren Oekoziegeln gebaut. Mittlerweile ist es mit ueppig bluehenden Straeuchern fast zugewachsen und wirkt fast wie von Mutter Natur errichtet.

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Blick auf das Bauleiterbuero

Daneben befindet sich die Lehmziegelhalle (2), die vor allem als Lagerraum fuer zu trocknende Lehmziegel, aber auch als Parkgelegenheit fuer Motorraeder, Werkstatt fuer Schreiner und Unterkunft fuer kranke Pferde dient. Sie hat zwei Ebenen; in der unteren befindet sich die Ziegelmaschine aus Auroville, mit der die Ziegel mittels hohem Druck hergestellt werden. Neben der Halle befindet sich ein Lagerraum (3) fuer diverse Werkzeuge, Maschinen und Materialien.

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Lehmziegelhalle mit Stute Tara

Das Gaestehaus (4), etwas abseits gelegen, wird multifunktional genutzt. Es beherbergt Gaeste, dient aber auch als Unterrichts- (Kunst und Musik) und Seminarraum. Auch Versammlungen finden hier gelegentlich statt (z. B. Eltern- und Vereinsversammlungen).

Herbert Fruendt auf der Veranda des Gaestehauses

Das grosse repraesentative Verwaltungsgebaeude (5) - vom Eingangstor aus gut sichtbar - beinhaltet sieben Raeume (Schulleiterbuero, Vereinsbuero, Lehrerzimmer, Bibliothek, Computerraum und zwei Fachraeume fuer Physik und Biologie), die z. Z. alle ausser dem Schulleiterbuero als provisorische Klassenzimmer dienen, sowie einen Eingangsbereich. Dieser fuer Workshops und Darbietungen, aber auch als Klassenraum genutzte Bereich hat zwei lange Pinnwaende fuer Ausstellungen von Schuelerarbeiten. Der nach vorne erweiterte Eingangsbereich soll mit einem Glasdach, das mit der Kuppel aesthetisch korrespondiert, ueberdacht werden.

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Blick auf den Eingangsbereich des Verwaltungsgebaeudes

Das „Gruene Klassenzimmer“ (6) - aus einem achteckigen Eisengeruest errichtet -  ist mittlerweile fast vollstaendig mit blaubluehenden Kletterpflanzen bewachsen. Die Schueler/innen lieben diesen Platz inmitten von Natur heiss und innig...

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Gruener (oder blauer?) Klassenraum

Nachtwaechter- und Gaertnerhaeuschen (7), die momentan als Klassenraeume fuer unsere Kindergartenkinder genutzt werden, befinden sich im Norden des Gelaendes in der Naehe des Eingangstores; ein Kuechen- und Toilettentrakt ist angegliedert. Zunaechst war eine Gemeinschaftseinrichtung geplant, diese Planung wurde aber zugunsten von je zwei Kuechen und Toiletten verworfen, da indische Hausfrauen - nicht nur bei der Essenszubereitung - nicht gerne kooperieren und eine gemeinsame Kueche bzw. Toilette wohl zu Konflikten gefuehrt haette...

Nachtwaechter- und Gaertnerhaeuschen mit Kuechen- und Toilettentrakt (rechts)

Hinter dem Verwaltungsgebaeude liegt das - ebenfalls achteckige -  Toilettenhaus (8), dessen Wasser aus einem separaten Wassertank kommt. Der Druck des Wassers aus dem entfernten zentralen Wasserspeicher in der Mitte des Gelaendes ist nicht gross genug fuer die Versorgung der Toiletten – daher wurde der Bau dieses Tanks unumgaenglich.

Er wurde von einem hiesigen Kunstmaler kuenstlerisch als Erdkugel bemalt; der Sockel wurde mit Naturszenen gestaltet. Die Erdkugel zieht alle Blicke magisch an und symbolisiert die Ausrichtung unserer Paedagogik auf Mutter Erde.

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Toilettenhaus (im Hintergrund der als Erdkugel bemalte Wassertank)

Da woechentlich ueber 3300 Liter Wasser fuer Toilettenzwecke verbraucht werden (und nach Fertigstellung der Waschbecken noch Haendewasch-Wasser hinzukommt), brauchen wir dringend ein Abwasserrecycling-System. Eine aus drei Kammern bestehende in Stufen angelegte Anlage soll mit Steinen, Kohle und Sand das Brauchwasser filtern, das in einen Teich fliessen und zum Giessen der Baume verwendet werden soll. Eine solche Anlage kostet ca. 94.000 Rupees (1150 Euro).

Ich moechte Sie hiermit sehr herzlich und ebenso dringend darum bitten, uns eine Spende fuer die geplante Abwasserrecyclinganlage zukommen zu lassen. Bitte helfen Sie uns beim Aufbau einer oekologisch nachhaltigen Schule! Unser aller tiefer Wunsch ist es, die Ressourcen von Mutter Erde sparsam und sinnvoll zu verwenden; dabei wollen wir Modell fuer den Anantapur District und vielleicht auch darueber hinaus sein. Vielen Dank im Voraus fuer Ihre Hilfe!

Mit ganz herzlichen Grüßen!

Ihre Helga Shanti Fründt

 

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Glaskuppel im Zentrum des Verwaltungsgebaeudes

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