Shanti Ananda

The Nature Concept School

Shanti Ananda Newsletter 2/2015

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Traktor-Wasserbehaelter

Ueber die Wassersituation im Anantapur District habe ich schon mehrfach berichtet, denn in diesem Jahr ist sie besonders problematisch. Durch mehrere defizitaere Monsune in Folge bedingt, ist kaum noch Wasser im Boden – Oberflaechenwasser ist rar, und der groesste Teil des Brauchwassers wird durch Grundwasserbohrungen gewonnen. Unsere beiden Bohrungen auf dem Schulgelaende reichen momentan nur fuer die Versorgung des Gaestehauses und des Bauleiterbueros aus. Darueber hinaus muessen wir Wasser kaufen – 15.000 Liter taeglich... Natuerlich teilen wir dieses Schicksal mit vielen Haushalten – viele Haeuser haben kein Wasser mehr, da die zugehoerigen Grundwasserbohrungen nichts mehr hergeben...

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Koordinator Chandra Mohan als Traktorfahrer

Zu diesem Zweck (und fuer Baumassnahmen) haben wir kuerzlich einen Traktor angeschafft. Dreimal taeglich faehrt er zu einer 3 km entfernten Stelle, wo wir fuer guenstige 6500 Rupees - ca. 100 Euro/Monat – eine Grundwasserbohrung ohne Limitierung benutzen duerfen. Auf dem Schulgelaende wird das Wasser vom Wasserbehaelter des Traktors mit einem Schlauch direkt zu den Pflanzen geleitet... Unsere Tropfenbewaesserung ist in diesen Zeiten nutzlos, da der Wasserdruck aufgrund des zu spaerlichen kostbaren Nasses zu gering ist...Gruenkoordinator Narigappa hat sich kuerzlich sehr bei mir bedankt, da in diesen Zeiten erst durch den Traktor eine ausreichende Bewaesserung moeglich ist... Insgesamt kostet uns der Kauf des Wassers, das Gehalt des Traktorfahrers sowie Diesel fuer den Traktor pro Monat zusaetzliche satte 15.000 Rupees, ca. 230 Euro. Wir hoffen, dass der naechste Monsun reichlich Regen bringen wird; doch die kuerzliche offizielle Umbenennung des Anantapur Districts von „Drought Area“ (Trockenheitsgebiet) in „Dry Area“ (Trockengebiet) laesst Schlimmes befuerchten.

Der unguenstige Eurokurs hat darueber hinaus dazu gefuehrt, dass wir fuer einen gespendeten Euro nur noch 65 Rupees erhalten – vor einem Jahr waren es noch 85! Das stellt uns vor Probleme; und daher moechte ich Sie herzlich um zusaetzliche Spenden bitten, um unsere ausserordentlichen Ausgaben bestreiten zu koennen.

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Lehrerin Prabhavathi mit der 7. Klasse beim Ballspiel vor dem Verwaltungsgebaeude

Das Schuljahr ist nahezu abgeschlossen; am 23.4., dem letzten Schultag, wird – wie seit vier Jahren in fast jedem Schuljahr – eine Saraswathi-Pooja (spirituelle Feier) der 7. Klasse zu ihrem Abschied von der Shanti Ananda Nature Concept School gefeiert. Die meisten unserer Abgaenger/innen werden die High School besuchen und ihren schulischen Werdegang dort weiterfuehren.

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Willkommenspooja fuer Fohlen Herbert

Am 1. Maerz gebar unsere Stute Tara ein Fohlen. Projektmanager Horst Wagner berichtet: „Vor 18 Monaten kam ein stark betrunkener Mann mit einem verletzten Pferd auf unser Schulgelaende. Ein Huf war zerquetscht und blutete. Der Mann wollte die Stute loswerden und war so unverschaemt, einen sehr hohen Preis zu verlangen - ein Pferd in diesem Zustand ist normalerweise hierzulande ein todgeweihtes und wird geschlachtet... Ich gab Chandra die Erlaubnis, knochenhart zu verhandeln; und wir bekamen das Pferd fuer ein Drittel des uespruenglich geforderten Preises – ca. 90 Euro. Das Pferd wurde „Tara“ getauft - entlehnt aus dem tibetischen Buddhismus - was soviel wie  "die Friedvolle" bedeutet. Tatsaechlich ist ihr Charakter auch sehr friedvoll. In der Folge setzte Tara nach und nach Gewicht an; wir vermuteten, dass sie von Hengst Raju geschwaengert worden war. Wir brachten sie zu einem Verein, der sich um Tiere kuemmert, und liessen sie untersuchen. Uns wurde gesagt, dass die Stute ein Gasproblem habe; das Futter muesse geaendert werden. Ich war mir sicher, dass Tara schwanger war, und liess sie mehrere Male vom Tierarzt in Mudigubba untersuchen. Ausserdem liess ich eine kleine Koppel bauen, damit Tara einen geschuetzten Raum haben sollte, wenn das Fohlen geboren wuerde. Gestern Abend [1. Maerz] hat Tara kraeftig „abgegast“, d. h. das Fohlen zur Welt gebracht. Es wurde nach Hauptsponsor Herbert Fruendt „Herbert“ benannt.“ Dem Fohlen geht es gut, nachdem es in den ersten Wochen eine Allergie bekam, die zu massivem Haarausfall fuehrte. Da Mutter Tara nicht genug Milch hat, muss Kuhmilch zugefuettert werden... Der Tierarzt behandelte den kleinen „Herbert“ mit Injektionen, und jetzt sieht er wieder sehr ansehnlich aus.

An dieser Stelle moechte ich auch herzlich darum bitten, fuer unsere Tiere zu spenden. Wir haben ausser den drei Pferden auch fuenf Hunde, die Futter, Medizin und Schutz brauchen. Wenn Sie Ihr Herz fuer unsere Tiere oeffnen, koennen Sie Ihre Spende auch eigens dafuer ausweisen!

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Tierhaus – Ausstellungsstueck in der Kreativitaets-Ausstellung

Auf der wie immer faszinierenden Ausstellung kreativer von Schueler/innen gebastelten Gegenstaenden (Creativity Progress Exhibition), die alle zwei Monate stattfindet, wurde u. a. ein Tierhaus von den Kindern praesentiert – ob es vielleicht durch die Pferdekoppel inspiriert wurde?

Der Nature Day im Maerz hatte als Thema „Ernten von Kompost“. Auf dem Gelaende befinden sich drei von Schueler/innen angelegte Kompostgruben; bei jeder kooperiert eine hoehere Klasse mit zwei unteren Klassen. An dem besagten Tag wurden grosse Mengen hochwertiger Kompost geerntet; die hohe Qualitaet erkennt man an den vielen Kompostlarven der Rosenkaefer - sie wurden in die Erde zurueckgebracht. Es war eine Freude, zuzuschauen, wie eifrig die Kinder den Kompost aushoben, zu den Pflanzen brachten und ihn verteilten...

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Verladen von Kompost zwecks Transport zu den Pflanzen

Fuer mich hat Kompost schon immer eine starke symbolische Bedeutung gehabt: aus scheinbar wertlosem Material wird ein hoechst kostbarer Stoff gewonnen, der den Boden in hohem Mass aufwertet – eine Wohltat fuer die Pflanzen und fuer Mutter Erde. Diese Botschaft ist fuer unsere Schueler/innen so wichtig – und sie scheinen sie verstanden zu haben... Mir erschien diese Veranstaltung wie ein faszinierendes Raederwerk, wo jede Handlung perfekt in die naechste ueberging.

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Kompost-Karferlarven in Massen...

Die Baumassnahmen auf dem Schulgelaende gehen trotz Hitze und Trockenheit weiter. Klassenraum Nr. 5 befindet sich im fortgeschrittenen Zustand. Die Maurerarbeiten sind weitgehend beendet; die Dachkonstruktion steht an. Der Klassenraum Nr. 6 wird momentan aufgemauert.

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Klassenraum Nr. 6 im Bau

Wir gehen davon aus, dass im Schuljahr 2015/16 – das am 12.6. beginnt – die dritte und vierte Klasse ihre neuen Klassenraeume in Besitz nehmen koennen. Das Ende der Baumassnahmen erwarten wir Mitte 2016. Dann werden alle neun Klassen (zwei Kindergartenjahrgaenge und Klassen 1 bis 7) in ihren eigenen Raeumen unterrichtet werden koennen – ein seit 2010 getraeumter Traum wird in Erfuellung gehen...

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Schul-Moringagarten in abgeerntetem Zustand

Der Moringagarten auf dem Schulgelaende wurde vor der ganz grossen Hitze, die im Mai zu erwarten ist, nochmal abgeerntet. Die Blaetter werden von den Staengeln entfernt und getrocknet, im Mixer vermahlen und in Tueten verpackt.

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Das in den letzten Ernten gewonnene Pulver ging an die Schule - zur Zubereitung der Laddhus - und an eine Reihe von Liebhabern, die das Blattpulver vom “Baum des Lebens“ als hochpotentes Nahrungsergaenzungsmittel einnehmen. Mit Hilfe der aus dem Verkauf erzielten Einnahmen koennen die an die Schueler/innen verteilten gesunden Suessigkeiten sowie dafuer notwendige Geraetschaften und Zubehoer finanziert werden. So koennen wir mit Hilfe des Versuchsgartens bereits einen – wenn auch kleinen - Anteil zur kreativen Eigenfinanzierung der Schule beitragen...

Mit ganz herzlichen Grüßen!

Ihre Helga Shanti Fründt

 

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Blick auf das Verwaltungsgebaeude mit neugestaltetem Eingangsbereich

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